Nach drei Triumphen in Serie war Swiatek 2025 im Halbfinale an der Weltranglistenersten Aryna Sabalenka gescheitert. In diesem Jahr wollte die Polin nun in Paris unbedingt wieder zurück auf den Thron, arbeitete im Vorfeld auch mit dem Sandplatzkönig Rafael Nadal zusammen. Doch nach 1:39 Stunden Spielzeit verwandelte Kostyuk ihren ersten Matchball – und vergoss anschließend Tränen der Freude.
Zum Match-Center: Marta Kostyuk vs. Iga Swiatek

"Ich bin immer noch geschockt. So eine Spielerin zu schlagen, die hier viermal gewonnen hat. Ich kann es nicht glauben", sagte die überzeugende Kostyuk. Vor den French Open hatte sie bereits die Turniere in Rouen und Madrid gewonnen, durch den erstmaligen Einzug in das Viertelfinale von Roland Garros feierte sie ihren 15. Sieg in Serie auf Sand.
Nach dem Erfolg gegen Swiatek trifft sie nun in der Runde der letzten acht auf ihre ukrainische Landsfrau Elina Svitolina oder Belinda Bencic aus der Schweiz.
Favoritensterben in Paris
Wie bei den Männern setzten sich die Pleiten der Favoritinnen damit auch bei den Frauen fort. Am Samstag war bereits Titelverteidigerin Coco Gauff in der dritten Runde gegen Anastasia Potapova aus Österreich ausgeschieden.
