Jakob Höi, Sportdirektor des Deutschen Badminton-Verbandes, begrüßte die Änderung. "Aus einer Leistungssport-Perspektive finde ich die Entscheidung richtig", sagte der Däne: "Ich persönlich hätte die 5x11-Zählweise aus der Bundesliga bevorzugt, aber diese Abstimmung ist leider schon 2022 knapp gescheitert. Mit 3x15 geht es aber in die richtige Richtung."
Im Badminton ist es die nächste Regel-Anpassung, vor 20 Jahren hatte der Weltverband die Zählweise bis 21 im sogenannten Rallypoint-System, bei dem jeder Punkt zählt, eingeführt. Davor konnte in den Sätzen bis 15 (bei den Frauen bis 11) nur derjenige punkten, der das Aufschlagrecht hielt. Die Matches wurden dadurch kürzer und planbarer.
Dieses Ziel verfolgt auch die aktuelle Änderung. "Wir haben in unserem Sport das einmalige Konstrukt, dass wir fünf Disziplinen gleichwertig in einer gemeinsamen Halle spielen. Das ist sehr wertvoll und soll auch so bleiben, aber natürlich sind dann die Turniere sehr lang", erklärte Höi: "Wenn wir dann die einzelnen Spiele kürzer machen, ist das die bessere Lösung, als zum Beispiel bei Top-Events nur noch Einzel zu spielen."
