Alexander Zverev pustete einmal kräftig durch, Jan-Lennard Struff schritt am Ende seines Wimbledon-Märchens unter Standing Ovations von Court 1: Während French-Open-Sieger Zverev nach einem durchwachsenen Auftritt erstmals das Viertelfinale im All England Club erreichte und nun bei der Titeljagd auf seinen Angstgegner Taylor Fritz trifft, verpasste der Warsteiner Struff bei seiner Premiere in der Runde der letzten acht gegen den italienischen Topfavoriten Jannik Sinner eine Sensation.
Zum Match-Center: Jiri Lehecka vs. Alexander Zverev

Noch einiges vor auf dem "heiligen Rasen"
Nachdem Zverev im Duell mit dem an Nummer 13 gesetzten Tschechen Jiri Lehecka vor der Sperrstunde am Montagabend klar auf Siegkurs gelegen hatte, wackelte er nach dem Restart zunächst bedenklich. Doch der Hamburger verhinderte ein weiteres Achtelfinal-Drama auf dem ehrwürdigen Centre Court und feierte durch das 6:4, 7:5, 3:6, 7:6 (8:6) seinen ersten Sieg in Wimbledon gegen einen Top-20-Spieler. Im vierten Anlauf im Achtelfinale gelang ihm endlich der Einzug in das Viertelfinale.
Doch damit gibt sich Zverev nicht zufrieden - schließlich soll es in diesem Jahr auf dem "heiligen Rasen" noch viel weiter gehen. Mit Fritz wartet nun aber eine für Zverev zuletzt unlösbare Aufgabe: Die vergangenen sieben Spiele verlor der Tokio-Olympiasieger gegen den US-Amerikaner allesamt, darunter jüngst auch im Halbfinale in Halle/Westfalen sowie 2024 im Achtelfinale von Wimbledon.
