Die Partie in Bad Vöslau verlief von Beginn an ausgeglichen. Vöslau startete besser, doch Ferlach hielt sofort dagegen und ging Mitte der ersten Halbzeit sogar erstmals in Führung. Eine Schlüsselrolle spielte dabei Jags-Goalie Florian Kaiper, der unter anderem einen Siebenmeter von Toni Perkusic entschärfte und damit wichtige Impulse setzte. Gegen Ende der ersten Hälfte schlichen sich bei den Kärntnern Fehler ein, die die Gastgeber konsequent nutzten. So gingen die Niederösterreicher mit einer knappen 17:16-Führung in die Pause.
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Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel eng. Immer wieder gelang Ferlach der Anschluss oder Ausgleich, doch die JAGS fanden stets Antworten. Vor allem Leonardo Abrahao sorgte mit drei Treffern in Serie für die Vorentscheidung, ehe Jan Kovacec den Sieg endgültig absicherte.
Fivers entscheiden Krimi für sich
Noch dramatischer verlief das zweite Halbfinale zwischen den BT Füchsen und den Fivers. Die Wiener gewannen auswärts hauchdünn mit 30:29 und holten damit bereits ihren dritten Auswärtssieg im diesjährigen HLA-Playoff.

Die Fivers erwischten den besseren Start und führten früh mit drei Toren, doch die Steirer kämpften sich schnell zurück. Nach einer intensiven ersten Hälfte gingen die Wiener mit einer knappen 15:14-Führung in die Kabine.
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Auch danach blieb die Partie völlig offen. Besonders spektakulär: Füchse-Goalie Jan Kroiss erzielte selbst den Treffer zum 18:18-Ausgleich. In der Schlussphase entwickelte sich ein echter Krimi. Nachdem Martin Breg knapp zwei Minuten vor Schluss zum 29:29 traf, deutete vieles auf eine Verlängerung hin.
Doch Mats Rudnicki behielt die Nerven und erzielte 50 Sekunden vor Schluss den entscheidenden Treffer zum 30:29. Die Fivers verteidigten den Vorsprung anschließend erfolgreich bis zur Sirene.
