Auf einzelne Spieler wollte Solbakken vor dem Achtelfinale gegen Brasilien am Sonntag (22.00 Uhr MESZ/MagentaTV) nicht eingehen. "Brasiliens hat eine Menge guter Spieler, sie haben viele gute individuelle Spieler. Aber erst mal müssen wir Brasilien als Mannschaft stoppen", sagte er und betonte: "Für uns bleibt wichtig, dass wir unsere Identität beibehalten."
Zum Match-Center: Brasilien vs. Norwegen
Solbakken verdeutlichte, seine Mannschaft werde nicht abwarten, was Brasilien tue. "Wir sind ein offensives Team", sagte er, auch habe seine Mannschaft "physische Vorteile" bei Standards – aber darauf alleine komme es ja nicht an: "Wenn wir defensiv nicht unsere Bestleistung erreichen, dann werden sie treffen."
Ein Sieg gegen Brasilien wäre nach Ansicht von Stolbakken immer noch "eine Überraschung", auch wenn er durchaus selbstbewusst anmerkte: "Sie sind nicht der große, große, große Favorit." Vorbereitet ist seine Mannschaft jedenfalls auch auf ein Elfmeterschießen: "Wir wissen, wer schießen wird, die Spieler wissen auch, in welcher Reihenfolge."
Erinnerungen an 1998
Dass Brasilien von bislang vier Spielen gegen Norwegen noch keines gewonnen hat (zwei Unentschieden, zwei Niederlagen), quittierte Solbakken mit einem Grinsen. Man dürfe nicht vergessen, sagte er mit Blick auf das 2:1 im Vorrundenspiel bei der WM 1998 in Frankreich, "dass es für Brasilien in dem Spiel um nichts mehr ging". Er selbst stand damals im Kader.
Die letzte Begegnung zwischen beiden Mannschaften fand im August 2006 statt. Um die norwegische Serie zu erhalten, sagte Solbakken im Scherz, "haben wir seitdem nicht mal mehr ein Freundschaftsspiel ausgemacht".
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