Wenn man den Fußball so gut kenne, wie Schweinsteiger dies tue, sei "es komisch, wenn du solche Aussagen tätigst. Wir können es rassistisch nennen", sagte Faé zu den Äußerungen, die Schweinsteiger vor dem Spiel des DFB-Teams gegen die Ivorer (2:1) in der ARD getroffen hatte. Dabei sprach er pauschal vom "afrikanischem Fußball", der "ein bisschen unorthodox", "ein bisschen wild" und "vielleicht auch manchmal nicht ganz so von der Taktik geprägt" sei.
Er hoffe, sagte Faé nach dem Sieg gegen Curacao (2:0) und dem Einzug in die K.o.-Runde als Zweiter in der deutschen Gruppe E, dass dies "nur ein unreflektiertes und ungeschicktes Statement war. Ich weiß nicht, was in seinem Kopf vorgeht".
Auch Klopp reagiert auf Schweinsteiger-Aussagen
Vielleicht sei der deutsche Weltmeister von 2014 öffentlich zu sehr in Vergessenheit geraten und habe Aufmerksamkeit gebraucht. "Jeder ist frei in dem, was er sagt. Ich stimme ihm nicht zu, aber ich kann nicht ändern, was er oder auch andere Leute erzählen. Ich habe es zu akzeptieren."
Es könne "jeder denken, was er möchte", führte der ivorische Coach mit Blick auf Schweinsteiger weiter aus: "Alles was ich tun kann, ist auf dem Platz zu zeigen, dass das afrikanische Spiel nicht nur physisch sondern auch taktisch und technisch ist."
Jürgen Klopp hatte angesprochen auf die Aussagen von Schweinsteiger am Mittwoch bei einem Termin in Brooklyn gereizt reagiert und das auf englisch geführte Interview abgebrochen.

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