Angst vor Krawallen: Pariser Polizei in Alarmbereitschaft

Zusammenstöße zwischen der Pariser Polizei und Demonstranten am Tag der Arbeit
Zusammenstöße zwischen der Pariser Polizei und Demonstranten am Tag der ArbeitČTK / imago stock&people / Julien Mattia / Le Pictorium

Geplünderte Geschäfte, eingeschlagene Fensterscheiben und brennende Autos: Angesichts der verheerenden Ausschreitungen rund um das Champions-League-Finale im vergangenen Jahr befürchtet die französische Polizei auch am Rande des diesjährigen Endspiels am Samstag (18 Uhr/ZDF und DAZN) wieder Krawalle in Paris.

Anlässlich der Partie von Titelverteidiger Paris Saint-Germain und dem FC Arsenal in Budapest werden in Frankreich 22.000 Polizisten und Gendarmen im Einsatz sein, sagte Innenminister Laurent Nuñez am Mittwoch dem französischen Onlineportal Brut. 8.000 der vorgesehenen Einsatzkräfte seien für Paris und den Großraum rund um die Metropole vorgesehen.

PSG-Fans sorgen regelmäßig für Tumulte

Im vergangenen Jahr hatte PSG mit Trainer Luis Enrique beim Finale in München gegen Inter Mailand (5:0) gewonnen, danach war es in Paris zu Tumulten gekommen. 5.400 Polizisten und Gendarmen waren damals rund um Paris im Einsatz gewesen. 23 Einsatzkräfte hatten Blessuren erlitten, insgesamt waren 127 Menschen festgenommen worden.

Am Samstag findet das Champions-League-Finale statt
Am Samstag findet das Champions-League-Finale stattFlashscore

Die Ausschreitungen fanden insbesondere auf der Avenue des Champs-Élysées und in der Umgebung des Parc des Princes statt. Wie auch im vergangenen Jahr wird das Finale erneut in der Pariser Heimspielstätte auf einer Großleinwand gezeigt.

Match-Center: PSG vs. Arsenal