Die Graz99ers starteten schwungvoll in das erste Finalspiel und untermauerten von Beginn an ihre Champions-Ambitionen. Die erste Großchance von Nick Bailen wusste HCP-Goalie Eddie Pasquale noch sehenswert zu vereiteln. In der neunten Minute musste sich dieser allerdings erstmals geschlagen geben: Nach einem langen Pass von dem wiedergenesenen Korbinian Holzer überraschte Lukas Haudum Pasquale von der linken Seite mit einem Schuss ins kurze Eck zum 1:0.
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Nach dem Rückstand hatte Pustertal durch ihr Umschaltspiel den einen oder anderen Moment, blieb aber gegen einen starken Nicolas Wieser erfolglos. Anders die Steirer, die sich immer wieder Chancen durch Rebounds erarbeiteten. So auch Josh Currie in der 17. Minute, der nach einem Schuss von Kevin Roy zum 2:0 einschob.
Im zweiten Abschnitt kamen die Gäste aus Pustertal deutlich besser in die Begegnung. In der 25. Minute gelang Austin Rueschhoff der 1:2-Anschlusstreffer. Beflügelt vom Treffer starteten die Wölfe eine Drangphase und präsentierten sich in dieser Phase als ebenbürtiger Finalgegner der Grazer. Diese blieben jedoch mental stark und Frank Hora erzielte im Powerplay in der 34. Minute das 3:1.
Die Grazer ließen im finalen Abschnitt nichts mehr anbrennen. Nach nur 35 gespielten Sekunden hämmerte Lukas Haudum einen One-Timer zum 4:1 in die Maschen. In derselben Gangart ging es weiter: In der 44. Minute traf Bailen mit viel Ruhe und Geduld zum 5:1.
Die Steirer ließen den HC Pustertal nicht mehr in die Begegnung zurückkommen und kamen zu einem sicheren 5:1-Erfolg und damit zur 1:0-Serienführung in den Finals. Spiel Nummer zwei der Finalserie findet am Donnerstag in Bruneck/Pustertal statt.
