Noch immer findet Kabayel kaum Worte: "Ich kann das gar nicht beschreiben. Es war einfach dieser Moment: Jetzt ist es wirklich so weit. Du bist zum Weltmeister ernannt worden. Das war einfach unbeschreiblich", sagte der Bochumer. Nach "16,17 Jahren Kampfsport", die sich wie eine "Achterbahnfahrt" angefühlt hätten, stehe er nun an der Spitze. "Mein Traum war es immer, Weltmeister im Schwergewicht zu werden.
Auf Kritik an seinem "Sofa-Titel", den er erhielt, nachdem der Ukrainer Oleksandr Usyk seine drei Titel niedergelegt hatte, reagierte er gelassen: "Das gehört dazu. Wenn die Kritik kommt, weißt du meistens auch, dass es gerade gut läuft."
Mit Blick auf die Zukunft will Kabayel seine Titel gerne in Deutschland verteidigen: "Ich hoffe, dass wir mit dem riesigen Support, den wir aktuell bekommen, die erste Titelverteidigung in einem Stadion austragen können. Das Düsseldorfer Stadion – das wäre das Ziel."
