Bei Massensturz in Slowenien: Lipowitz kommt unbeschaden ins Ziel

Lipowitz hat den hektischen zweiten Teil seiner Generalprobe für die Tour de France heil überstanden.
Lipowitz hat den hektischen zweiten Teil seiner Generalprobe für die Tour de France heil überstanden.ČTK / imago sportfotodienst / Fotoreporter Sirotti Stefano

Radprofi Florian Lipowitz hat den hektischen zweiten Teil seiner Generalprobe für die Tour de France heil überstanden. Bei der Slowenien-Rundfahrt musste Etappe zwei am Donnerstag nach einem Massensturz rund 30 km vor dem Ziel für einige Zeit unterbrochen und neutralisiert werden. Lipowitz kam bei dem Crash auf einer Abfahrt nicht zu Schaden und beendete das schließlich wieder aufgenommene Rennen als 44. zeitgleich mit dem serbischen Sieger Dusan Rajovic.

Nach 181,8 Kilometer mit zwei kleineren Bergwertungen zwischen Radlje ob Dravi und Ormoz verpasste der Auftaktsieger Laurence Pithie, Teamkollege von Lipowitz im Team Red Bull-Bora-hansgrohe, als Zweiter im Sprint seinen zweiten Tageserfolg knapp. Pithie behielt aber die Gesamtführung.

Erst ein deutscher Sieger in Slowenien

Der Tour-Dritte Lipowitz bestreitet bei dem unterklassigen Rennen in der Heimat von Dominator Tadej Pogacar den letzten Formcheck vor der Frankreich-Rundfahrt, die am 4. Juli in Barcelona beginnt. Pogacar, der in Slowenien zweimal siegte, ist diesmal beim Heimspiel nicht am Start und testet parallel bei der Tour de Suisse seine Form. In Slowenien ist der Red-Bull-Rennstall nur eines von zwei Teams aus der World Tour.

Nach den ersten beiden eher leichten Etappen ist das dritte Teilstück am Freitag über 133,5 km zwischen Maribor und Celje durchaus anspruchsvoll. Wirklich schwer ist allerdings nur die vorletzte Etappe am Samstag. Einen deutschen Sieger gab es in Slowenien bisher nur einmal: 1994 gewann Tobias Steinhauser, der Vater des Paris-Nizza-Dritten Georg Steinhauser.