Unter den Augen von Wimbledon-Rekordsiegerin Martina Navratilova und IOC-Präsidentin Kirsty Coventry war der erste Satz hart umkämpft: Eala verwandelte im Tiebreak ihren vierten Satzball, nachdem sie zuvor zwei von Swiatek abgewehrt hatte. Eala erarbeitete sich im zweiten Durchgang früh ein Doppelbreak, was auch daran lag, dass Swiatek zu viele einfache Fehler unterliefen.
Zum Match-Center: Alexandra Eala vs. Iga Swiatek
Die 21-jährige Eala verwandelte nach 2:15 Stunden ihren dritten Matchball und zog als erster Profi von den Philippinen in ein Achtelfinale eines Grand-Slam-Turniers ein. Dort trifft sie auf die Wimbledon-Finalistin von 2024, Jasmine Paolini aus Italien.
Auch die zweimalige Grand-Slam-Siegerin Elena Rybakina hat überraschend das Achtelfinale verpasst. Die Weltranglistenzweite aus Kasachstan unterlag der Belgierin Elise Mertens mit 6:7 (4:7), 1:6. Damit scheiterte auch sie an der Church Road – und verpasste die Chance, an die Spitze der Weltrangliste vorzurücken. Um Aryna Sabalenka zu überholen, hätte Rybakina mindestens das Viertelfinale erreichen müssen.

Auf Court 1 suchte die "Ice Queen" von Beginn an ihren Rhythmus. Zu fahrig agierte die 27-Jährige bei eigenem Aufschlag, überdrehte bisweilen mit zu hohem Risiko in ihren Schlägen und hatte letztlich das Nachsehen. Skurril dabei: Vor der Partie galt Mertens als Rybakinas Lieblingsgegnerin. Gegen keine andere Spielerin gewann die Australian-Open-Siegerin auf WTA-Ebene häufiger (sieben Siege).
Zum Match-Center: Elise Mertens vs. Elena Rybakina
Auf die an Position 25 gesetzte Mertens wartet im Achtelfinale die Tschechin Marie Bouzková. Weiter als die Runde der besten 16 ist die 30-Jährige in Wimbledon noch nie gekommen.
Auch Anisimova raus
Neben Swiatek und Rybakina scheiterte auch die letztjährige Finalistin Amanda Anisimova. Die US-Amerikanerin verlor 6:3, 2:6, 3:6 gegen ihre Landsfrau Madison Keys, Australian-Open-Siegerin von 2025.
Zum Match-Center: Amanda Anisimova vs. Madison Keys
