Sinja Kraus hat beim Challenger in Kitzbühel den Einzug ins Finale geschafft. Die an Nummer zwei gesetzte Wienerin bezwang die Spanierin Marina Bassols nach 2:13 Stunden mit 3:6, 6:4, 6:1.
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Kraus erwischte keinen guten Start und musste im ersten Satz mehrere Serviceverluste hinnehmen. Auch im zweiten Durchgang entwickelte sich eine umkämpfte Partie mit zahlreichen Breaks, ehe die 24-Jährige beim Stand von 5:4 den Satzausgleich perfekt machte. Im Entscheidungssatz dominierte Kraus schließlich klar und ließ ihrer Gegnerin nur noch ein Spiel.
„Es war wirklich superschwer für mich. Gestern habe ich mit vollstem Selbstvertrauen gespielt, heute hat gar nichts geklappt am Anfang. Ich habe nur mit mir gehadert“, sagte Kraus im ORF. „Deshalb bin ich stolz, dass ich mich da noch rausgezogen habe.“
Grabher lässt Erjavec keine Chance
Wesentlich souveräner verlief das zweite Halbfinale aus österreichischer Sicht. Julia Grabher setzte sich gegen die topgesetzte Slowenin Veronika Erjavec mit 6:1, 6:4 durch.
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Die Vorarlbergerin dominierte den ersten Satz nach Belieben und ließ keine einzige Breakchance zu. Im zweiten Durchgang genügte ihr ein weiteres Break, um den Finaleinzug nach 1:24 Stunden perfekt zu machen.
„Ich bin happy, dass ich ganz gutes Tennis zeigen konnte. Ich habe gegen eine sehr gute Gegnerin gespielt, aber bei der großen Unterstützung macht es unglaublich viel Spaß, hier zu spielen“, sagte Grabher.
Titel und Weltranglisten-Sprung im Blick
Damit kommt es am Sonntag zum erhofften österreichischen Endspiel zwischen Kraus und Grabher. Für beide Spielerinnen geht es neben dem Titel auch um wichtige Weltranglistenpunkte.
Kraus würde mit einem Turniersieg erstmals den Sprung in die Top 80 schaffen. Grabher könnte mit dem Titel in die Top 100 zurückkehren und damit dafür sorgen, dass erstmals seit langer Zeit wieder vier Österreicherinnen gleichzeitig unter den besten 100 der Welt stehen.
