"Es ist einfach toll, in der Nightsession vor euch allen zu spielen", sagte Sabalenka, die nach dem Match zu den Klängen von Michael Jacksons "Thriller" dessen legendären Moonwalk auf dem Sand zeigte und dafür lautstark von den Fans bejubelt wurde.
Zum Match-Center: Aryna Sabalenka vs. Naomi Osaka
Sabalenka zog zum vierten Mal in Serie in das Viertelfinale von Roland Garros ein. Nun wartet Diana Schnaider, die die US-Amerikanerin Madison Keys 6:3, 3:6, 6:0 bezwang. Im vergangenen Jahr war Sabalenka bis ins Finale gestürmt, verlor dann aber gegen Coco Gauff. Osaka, die wieder in einem goldenen Glitzer-Outfit antrat, verpasste derweil ihren erstmaligen Einzug in die Runde der letzten acht.
Diskussion und Spiellänge flammt erneut auf
Die wenigen Abendspiele für Frauen beim Sandplatz-Highlight sorgen immer wieder für Diskussionen und Kritik. In den vergangenen beiden Jahren hatten die Organisatoren bei ihren Ansetzungen gänzlich auf Begegnungen zwischen Frauen in der Nightsession verzichtet.

"Die Veranstalter haben Schiss, dass ein Frauen-Match nach einer Stunde rum ist", hatte Eurosport-Experte Boris Becker mit Blick auf die nur zwei Gewinnsätze bei den Frauen gesagt. Bei den Männern sind drei Satzgewinne für den Sieg nötig. Am Ende duellierten sich Sabalenka und Osaka, die in der ersten Runde die deutsche Nummer eins Laura Siegemund bezwungen hatte, 87 Minuten lang.
