Männer werden bei Ansetzung bevorzugt
Die wenigen Abendspiele für Frauen beim Sandplatz-Highlight in Paris sorgen immer wieder für Diskussionen und Kritik. In den vergangenen beiden Jahren hatten die Veranstalter bei ihren Ansetzungen gänzlich auf Begegnungen zwischen Frauen in der Nightsession verzichtet. Und auch in 2026 hatten sich bislang nur die Männer zur späten Stunde auf dem Court Philippe-Chatrier gegenübergestanden.
Becker spricht Klartext: "Veranstalter haben Schiss"
"Die Veranstalter haben Schiss, dass ein Frauen-Match nach einer Stunde rum ist", hatte Eurosport-Experte Boris Becker vor der Bekanntgabe gesagt: "Ich verstehe es auch nicht." Seiner Meinung nach sollten die Frauen, die im Best-of-three-Modus spielen, auch "abends ran, egal wie lange das Match ist".
Zum Match-Center: Osaka vs. Sabalenka
Osaka ist alles recht
Für Naomi Osaka – die zum ersten Mal am Bois de Boulogne die 3. Runde überstanden – sei es "wirklich egal, auf welchem Platz oder zu welcher Zeit ich spiele", hatte sie am Sonntag gesagt. Die Japanerin sei es "gewohnt, hier keine Abendspiele zu bestreiten", sodass sie die French Open "gar nicht mit Abendspielen in Verbindung bringe".

Das Frauen-Spiel zwischen der Weltranglistenersten Aryna Sabalenka und der Nummer 16 der Setzliste ist das mit Abstand interessanteste Match am Montag. In keinem der vier angesetzten Achtelfinals der Männer treffen zwei gesetzte Spieler aufeinander.
Der italienische Weltranglistenerste Jannik Sinner und der bestgesetzte Franzose Arthur Rinderknech – die im Achtelfinale gegeneinander hätten spielen können – sind bereits ausgeschieden.
