Cobolli zittert sich weiter - Berrettini erstmals seit 2022 im Viertelfinale

Aktualisiert
Cobolli siegte am Ende in vier Sätzen
Cobolli siegte am Ende in vier SätzenREUTERS/Benoit Tessier

Zachary Svajda gab für seinen Traum vom Viertelfinale alles, jagte im Sprint dem Ball hinterher - und krachte mit vollem Tempo gegen den Schiedsrichter-Stuhl: Der Tennisprofi aus den USA hat in mehrfacher Hinsicht ein schmerzhaftes Aus bei den French Open kassiert. Gegen den Italiener Flavio Cobolli passierte Svajda schon im dritten Spiel des ersten Satzes die ungeplante Kollision, die den Weltranglisten-85. zu Fall brachte.

Svajda pustete im Anschluss einmal kräftig durch, auch Cobolli erkundete sich nach dem Zustand seines Gegners. Nach wenigen Momenten konnte der US-Amerikaner die Begegnung dann aber fortsetzen. Trotz eines großen Kampfes reichte es aber nicht für den Sieg, am Ende stand ein 2:6, 3:6, 7:6 (7:3), 6:7 (5:7).

Zum Match-Center: Flavio Cobolli vs. Zachary Svajda

Italienische Festspiele in Paris?

Für Cobolli, der im April beim ATP-Turnier in München Alexander Zverev im Halbfinale geschlagen hatte, bedeutete der Erfolg den erstmaligen Einzug in die Runde der letzten acht von Paris - und die Erleichterung stand ihm ins Gesicht geschrieben. "Das Spiel ist nie vorbei", sagte der 24-Jährige, der nur mit Mühe den entscheidenden fünften Satz verhinderte: "Ich habe mir fast in die Hose gemacht."

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Berrettini darf jubeln

Neben Cobolli zog auch sein Landsmann Matteo Berrettini durch ein 6:3, 7:6 (7:2), 7:6 (8:6) gegen den Sinner-Bezwinger Juan Manuel Cerundolo aus Argentinien in das Viertelfinale ein. Erstmals nach langer Verletzungspause, Depressionen und seit den US Open 2022 steht Berrettini in der Runde der letzten acht.

Am Dienstag ist mit Matteo Arnaldi auch noch ein dritter Italiener gefordert, er bekommt es mit dem US-Amerikaner Frances Tiafoe zu tun.

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