TOP – Bellingham schießt England ins Halbfinale
Wenn es in dieser K.-o.-Phase einen Unterschiedsspieler für England gibt, dann ist es Jude Bellingham. Nach seinem Doppelpack im Achtelfinale gegen Mexiko war der Real-Madrid-Star auch gegen Norwegen der Matchwinner. Zunächst profitierte er von der kuriosen Szene mit dem Spidercam-Ball und erzielte den Ausgleich. In der Verlängerung nutzte er dann einen Patzer des norwegischen Torhüters Ørjan Nyland eiskalt zum 2:1.
Mit einem Flashscore-Rating von 9.2 war Bellingham einmal mehr der herausragende Akteur der Three Lions. England steht damit erst zum vierten Mal in der Verbandsgeschichte im WM-Halbfinale.

FLOP – Embolos folgenschwere Schwalbe
Kaum eine Szene des Viertelfinales hat für so viele Diskussionen gesorgt. Beim Stand von 1:1 ließ sich Breel Embolo im Zweikampf mit Leandro Paredes fallen. Nach einer Intervention des Videoassistenten nahm Schiedsrichter João Pinheiro die Gelbe Karte gegen Paredes zurück und zeigte stattdessen Embolo Gelb-Rot.
Zuvor hatte die Schweiz das Momentum klar auf ihrer Seite und brachte Argentinien in Bedrängnis. In Unterzahl kippte das Spiel schließlich zugunsten des Titelverteidigers, der sich erst in der Verlängerung durchsetzen konnte. Die Schweizer beschwerten sich im Anschluss lautstark über die Entscheidung. Teamchef Murat Yakin meinte sogar: „Der Fußball hat heute verloren.“ Die Bilder ließen allerdings wenig Interpretationsspielraum. Eindeutiger hätte die Schwalbe kaum ausfallen können.
TOP – Spaniens Joker stechen erneut
Spanien marschiert weiter Richtung zweitem WM-Titel und bewies gegen Belgien einmal mehr seine enorme Kaderbreite. Wie schon im Achtelfinale war es Mikel Merino, der nach seiner Einwechslung den Sieg klarmachte. Der Mittelfeldspieler profitierte kurz vor Schluss von einem Abpraller des ebenfalls eingewechselten belgischen Torhüters Senne Lammens und schob zum 2:1 ein.
Großen Anteil am Halbfinaleinzug hatte auch Innenverteidiger Pau Cubarsí. Der Youngster überzeugte mit einem Flashscore-Rating von 8.4 und leitete mit seinem Distanzschuss letztlich das Siegtor ein.
FLOP – FIFA liefert neuen Zündstoff
Im Viertelfinale geriet die FIFA einmal mehr in den Mittelpunkt. Vor allem der umstrittene Ausgleich Englands gegen Norwegen ließ viele Fragen offen. Die Norweger waren überzeugt, dass der Ball zuvor ein Spidercam-Kabel berührt hatte, was laut Regelwerk einen Schiedsrichterball zur Folge gehabt hätte. Die FIFA verwies zwar auf die Sensordaten des Balls, die keinen Kontakt erkennen konnten, doch die TV-Bilder nähren weiter Zweifel.
Auch nach dem Duell zwischen Argentinien und der Schweiz wurde heftig über die Schiedsrichterentscheidungen diskutiert. Zwar war die Gelb-Rote Karte für Embolo nach seiner offensichtlichen Schwalbe regeltechnisch korrekt, dennoch kritisierten die Schweizer den VAR-Eingriff scharf. Die Viertelfinalspiele zeigten einmal mehr, dass nicht nur die Leistungen auf dem Platz, sondern auch die Entscheidungen und die Kommunikation der FIFA für reichlich Gesprächsstoff sorgen.

TOP – Frankreichs Offensivstars liefern
Frankreich musste gegen tief stehende Marokkaner viel Geduld aufbringen, setzte sich am Ende aber verdient mit 2:0 durch. Zwar vergab Kylian Mbappé zunächst einen Elfmeter, doch der Superstar meldete sich mit einem sehenswerten Schlenzer eindrucksvoll zurück und erzielte bereits sein achtes Turniertor. Kurz darauf erhöhte Ousmane Dembélé auf 2:0 und sorgte für die Vorentscheidung gegen den enttäuschenden „Geheimfavoriten” Marokko.
Mit Flashscore-Ratings von 8.7 für Dembélé und 8.3 für Mbappé bestätigten beide ihre starke Form. Ein kleiner Wermutstropfen blieb allerdings: Mbappé musste nach einem Schlag auf den Knöchel ausgewechselt werden, gab nach der Partie aber Entwarnung.
TOP – Argentiniens Mentalität
Zum dritten Mal in Folge musste Argentinien in der K.-o.-Phase an seine Grenzen gehen und zum dritten Mal setzte sich die Albiceleste durch. Gegen die Schweiz tat sich der amtierende Weltmeister über weite Strecken schwer, bewies in der Verlängerung aber einmal mehr Nervenstärke.
Julian Álvarez erlöste sein Team mit einem Traumtor, Joker Lautaro Martínez machte in der Nachspielzeit schließlich alles klar. Neben den Torschützen überzeugte vor allem Paredes, der ein Flashscore-Rating von 8.1 erhielt. Damit steht Argentinien erneut im Halbfinale einer Fußball-WM.
