DR Kongo weist US-Isolationsforderung vor der WM entschieden zurück

Die kongolesische Nationalmannschaft will sich wie geplant auf die WM vorbereiten.
Die kongolesische Nationalmannschaft will sich wie geplant auf die WM vorbereiten.NurPhoto via AFP

Die Nationalmannschaft der DR Kongo hat eine Forderung der US-Behörden, sich vor der Weltmeisterschaft 2026 für 21 Tage in Isolation zu begeben, strikt abgelehnt. Das afrikanische Team betont, dass die WM-Vorbereitungen wie geplant weiterlaufen – trotz des wachsenden Drucks aufgrund von Gesundheitsbedenken wegen eines Ebola-Ausbruchs im Heimatland.

Berichten zufolge warnten die Behörden in Washington, dass dem Team Einreisebeschränkungen drohen, sollten sie sich vor der Ankunft nicht an strenge Protokolle und eine kontrollierte Blase halten. Andrew Giuliani, Exekutivdirektor der White House World Cup Task Force, stellte klar, dass die Delegation die Isolationsregeln befolgen müsse, da andernfalls der Ausschluss vom Turnier in Nordamerika drohe.

Kein Spieler aus Ebola-Gebiet eingereist

Die kongolesischen Offiziellen bleiben jedoch hartnäckig: Der Zeitplan steht und das Team bereitet sich in Europa weiter auf die anstehenden Testspiele gegen Dänemark und Chile vor.

"Wir ziehen unser Trainingsprogramm wie geplant durch. Kein einziger Spieler im Kader ist direkt aus der DR Kongo angereist. Auch die Freundschaftsspiele finden statt – die einzige Änderung war die Absage des Vorbereitungsabschnitts in Kinshasa", erklärte ein kongolesischer Verbandsvertreter gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

In der WM-Gruppenphase trifft die DR Kongo in Gruppe K auf Portugal, Usbekistan und Kolumbien.