Sein Aufenthalt auf der Insel war nur von kurzer Dauer: Erst im April wurde Rosenior von Chelsea freigestellt, nun zieht es ihn offenbar zurück in den französischen Fußball. Bei Paris FC soll er das Ruder zur neuen Saison übernehmen.
Dass Antoine Kombouaré den Verein verlassen muss, kommt durchaus überraschend. Er hatte das Team erst Ende Februar 2026 übernommen, ins gesicherte Tabellenmittelfeld geführt und noch vor wenigen Tagen angekündigt, beim anstehenden Trainingsauftakt wieder auf dem Platz zu stehen. Doch hinter den Kulissen krachte es wohl beim Geld.
"Paris FC hat natürlich Ressourcen, aber die Vereinsführung ist nicht bereit, jede Forderung zu erfüllen – insbesondere nicht die von Kombouaré nach mehr Gehalt", erklärte Insider Daniel Riolo in der Sendung l'After Foot. "Die Verhandlungen haben sich so lange hingezogen, bis den Bossen der Geduldsfaden gerissen ist. Das Thema ist durch."
Laut Riolo war Rosenior nicht der einzige Kandidat für den Posten. Die Pariser Clubführung soll sich unter anderem auch zwei- bis dreimal mit Walid Regragui getroffen haben. Am Ende fiel die Wahl jedoch auf den Engländer.
