Die Spielerin von Indiana Fever, dort ist sie Teamkollegin von Superstar Caitlin Clark, legte am Mittwoch vor dem 123:88-Sieg gegen die Connecticut Sun nach: "Ich denke, das ist irgendwie gesunder Menschenverstand … Es ist wirklich wichtig, Kinder zu schützen, und dazu gehören auch junge Mädchen, die ebenfalls in diese Kategorie fallen", sagte sie.
Cunningham, die sich besonders in den sozialen Medien großer Beliebtheit erfreut, steckte anschließend reichlich Kritik ein.
Lob aus dem Weißen Haus
In der Folge erhielt sie Unterstützung aus dem Lager von US-Präsident Donald Trump. Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, bezeichnete die Kritik an der Starspielerin als "lächerlich" und "erstaunlich". Trump "verfolgt die Entwicklung. Wie Sie wissen, ist das ein Thema, das dem Präsidenten sehr am Herzen liegt – und den Amerikanern ebenfalls", sagte Leavitt.
Trump hatte im vergangenen Jahr Transgender-Athleten die Teilnahme am Frauensport per Dekret untersagt. Zudem erlaubt der Erlass Bundesbehörden, Einrichtungen, die sich dieser Vorgabe widersetzen, die Finanzierung zu entziehen. Cunningham sagte derweil, sie sei "kein besonders politischer Mensch" und stehe "ziemlich genau in der Mitte". Ferner beteuerte sie: "Ich habe nie auch nur ein einziges Mal gesagt, dass ich die Trans-Community hasse … Ich denke, es gibt Platz für alle."
