Comeback perfekt: Alba Berlin jubelt gegen Vechta - auch Bonn im Playoff-Halbfinale

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Berlin hatte im vergangenen Jahr das Halbfinale verpasst
Berlin hatte im vergangenen Jahr das Halbfinale verpasstČTK / imago sportfotodienst / nordphoto GmbH / Engler

Im entscheidenden fünften Spiel hat Alba Berlin den Kopf aus der Schlinge gezogen und ist nach einem Jahr Pause ins Playoff-Halbfinale der Basketball-Bundesliga eingezogen. Vor einem frenetischen Heimpublikum bezwang das Team von Headcoach Pedro Calles den Außenseiter Rasta Vechta mit 98:89 (50:40) und entschied die Best-of-five-Serie mit 3:2 für sich. Dem Hauptrundenzweiten gelang damit das Comeback, nachdem Berlin in der Serie zuvor bereits mit 1:2 gegen die Niedersachsen zurückgelegen hatte.

Das "Endspiel" in der Berliner Arena wollten sich 8867 Fans am frühen Mittwochabend nicht entgehen lassen. Auch Weltmeister Johannes Thiemann war gekommen, um sein Ex-Team anzufeuern. Und die Gastgeber zeigten erneut das "Vertrauen" in das eigene Spiel, wie Headcoach Calles nach dem Auswärtserfolg am Sonntag analysiert hatte.

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Kayil und Hermannsson stechen heraus

Beim Stand von 9:9 nahm Alba Fahrt auf und gab die Führung bis zum Schluss nicht mehr her. Albas 20 Jahre alter Jack Kayil, der bereits für die NBA gehandelt wird, übernahm mit 20 Punkten Verantwortung. Auch der isländische Spielmacher Martin Hermannsson war mit 19 Punkten erneut kaum zu stoppen.

Auf Seiten von Vechta stemmte sich Alonso Verge mit 19 Punkten vergeblich gegen die Niederlage, das Team des zweitbesten Werfers der Hauptrunde konnte das zweite Viertelfinal-Aus in Serie nicht abwenden. Alba träumt derweil weiter von der ersten Meisterschaft seit 2021, als noch "Big Man" Thiemann auflief. Ab Samstag duelliert sich Alba nun mit BMA365 Bamberg Baskets im Halbfinale.

Auch Bonn im Halbfinale

Im anderen Halbfinale bekommt es Meister Bayern München mit den Telekom Baskets Bonn zu tun. Ebenfalls beim Serien-Stand von 2:2 drehten die Bonner gegen die Würzburg Baskets am Mittwochabend einen Pausenrückstand in ein 66:63 (22:30).

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Am Mittwoch gelang den Telekom Baskets Bonn ein Turnaround im Entscheidungsspiel vor eigenem Publikum. Erst nach der Pause schien der Favorit dem Druck gewachsen. Der erfahrene Center Michael Kessens ging mit 16 Punkten voran und leistet seinen Betrag, dass Bonn im Krimi bestand und damit erstmal seit drei Jahren ins Halbfinale einzog.